Bestimmung des Pflegegrades

Um die Pflegebedürftigkeit festzustellen, vereinbart der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) nach Antragsstellung einen Termin mit Ihnen, für die Begutachtung.

Die Begutachtung der Pflegebedürftigen erfolgt durch Ärzte und Pflegefachkräfte des MDK auf der Grundlage des SGB XI und der Pflegebedürftigkeits- und Begutachtungsrichtlinien, wobei unser erfahrenes Pflegeteam Ihnen hierbei gerne zur Seite steht.

Im Gesetz werden 5 Pflegegrade mit unterschiedlichem Hilfebedarf im Bereich der Pflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung unterschieden. Das Ergebnis der Begutachtung teilt der MDK der Pflegekasse mit. Diese entscheidet auf der maßgeblichen Grundlage des Gutachtens über das Vorliegen von Pflegebedürftigkeit und über den Pflegegrad. Die Pflegekasse teilt Ihnen dann ihre Entscheidung über den Leistungsantrag mit.

Nach dem Gesetz ist pflegebedürftig, wer wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auf Dauer, d. h. für voraussichtlich mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße fremder Hilfe bedarf.

Bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen unterscheidet man die so genannte Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung. Hilfebedarf allein bei der hauswirtschaftlichen Versorgung reicht für einen Pflegegrad nicht aus.

Unser Tipp:

Vor dem Besuch des MDKs empfiehlt es sich, mindestens eine Woche besser zwei Wochen lang ein detailliertes Pflegetagebuch zu führen. 

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